Sachsensausen 2012

Es berichten: Stecker, Bilder: Sandra

Um es mit Rolle seinen Worten zu sagen: „Es ist alles beim Alten und doch gibt es viel Neues.“


Die Teilnehmerzahl von HO Pivo Clubmitgliedern war ordentlich (Katrin, Rolle, Jens E., Jens B., Conny, Tim, Andrea, Yvonne, Kanne, Leelou, Sandra, Jens St., Ingrid und Kuno und als Gast Nicole und Sep aus Nürnberg) und auch die Anzahl der mitgebrachten Sportgetränke ließ keinen Zweifel am unbändigen Willen zu, wieder mal ein erfolgreiches Sachsensausen erleben zu wollen.
Es fing auch gleich gut an! Die mit dem Hohnsteiner Bus anreisten, mussten für die letzten Kilometer den Skibus nehmen, nachdem sie fast fluchtartig dem Reisebus nach einem Turbo-Schadens entkommen waren. An der Talstation gab es die nächste Überraschung, nach langem Warten bis 10 Uhr trafen die Liftbetreiber die Entscheidung, aufgrund von starkem Wind, die Lifte nicht in Betrieb zu nehmen. Die Gondeln brachten uns dennoch `Technik sei Dank` bis zur Mittelstation und somit zur Dresdener Hütte.
Nachdem wir uns dort durch die ersten mehreren Sportgetränke akklimatisiert hatten und zumindest die Wolken aufrissen, hielt es viele nicht mehr in der Hütte. Wir stiegen zu Fuß mit Ski oder Board auf dem Rücken mehrere Höhenmeter nach oben, soweit es die Kondi zu ließ. So konnten wir wenigstens am 1. Tag eine längere Piste abfahren.
Am Abend wurde dann in lustiger Atmosphäre mit den älteren Herren der Seilbahnstation Schnaps getrunken oder mit Hanno (von Tommy Bums) und Oje kräftig gesungen oder aber mit sportlichem Ergeiz zusammen mit den Bergbabys gewürfelt. Die Entscheidung, wer am besten Schummelt wurde auf nächstes Jahr vertagt!
Ganz unbemerkt verrann die Zeit und der Tag des Sachsensausens brach an.

Das Aufstehen fiel schwer, doch der herrliche Sonnenschein lockte uns hinaus in die kalte Winterwelt. Die Lifte liefen bei ca. -20°C und noch immer heftigem Wind zuverlässig und so konnten vorm Rennen noch paar Schwünge geprobt werden. Natürlich wurde auch die Akklimatisation bei kurzen Stopps im Restaurant nicht vergessen und so manches fast erfrorene Körperteil ins Leben zurückgerufen.
Beim Rennen gab es unter uns HO Pivo Teilnehmern keine Stürze, außer unsere jüngste Teilnehmerin Leelou rutschte einige Meter auf dem Hosenboden, kam aber trotzdem stolz ins Ziel. Auch die Skiläufer, die mit ihrem Riesentorlauf nicht zufrieden waren, konnten gesund und gespannt auf die Siegerehrung hoffen.
Traditioneller Weise ging es zum Abschluß des Skitages in die Jochdohle, um dann zusammen mit den Bergbabys die „ Letzte Fahrt“ des Tages zur Dresdner Hütte zu genießen.
Die Truppe um Gritt Kirchner machte die Sache der Ehrung aller Rennteilnehmer zum spaßigen Ereignis, zumal wir als HO Pivo´ler zwei Pokale entgegen nehmen konnten. Tim bei den „Zwergeln“ und Sandra bei den „Jungen Damen“. Toll gemacht ihr Beiden!

Der Abend endete dann wie immer im Fernauer Stadl oder einfach Norberts Partyhütte bei lauter Musik, Tanz und Getränk und Geschwafel bis weit in den Morgen hinein.

Auch der Sonntag war saukalt, vielleicht 5 Grad milder und wieder sonnig. Wir konnten uns mit genügend Abfahrten ordentlich auf den Pisten austoben, Erfrierungsgefahr bestand heute weniger. Für die Busreisenden stand ein neuer Bus zur Verfügung und so ging es leider wieder für alle nach Hause.

Eine feine Veranstaltung im HO Pivo Kalender, die sich alle Wintersportbegeisterten Mitglieder / -innen schon frühzeitig für nächstes Jahr vormerken sollten!

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