Eiersuche in Zittau

(Ostern 2010)

Text:und Bilder: Sumsi

Ein Teil von HO Pivo ging 3 Tage auf Tour in der Sächsischen Schweiz und im Zittauer Gebirge 02.04.-04.04.2010.
… es waren dabei: Rolle, Heidi, Tom, Wuschel, Anna, Kay, Katrin, Matt´l, Franzi, Andre, Katrin, Nico, Philipp, Kanne, Leelou und Yvonne


Freitag
Nachdem die Telefondrähte heiß gelaufen waren – 10 Uhr Holzlagerplatz Schmilka. Wir (Kanne und Co.) hatten unser Auto am Zeltplatz stehen lassen, da wir noch Zeit hatten und uns noch die Parkplatzsituation vom letzten Ostern im Gedächtnis war. Leelou war „motorisiert“ unterwegs und konnte mit ihrem Laufrad bis zum Treffpunkt fahren. Nach und nach trudelten auch alle ein. Das Auto von Katrin und Andre musste für diverse nicht benötigte Utensilien u.a. Motorradhelme und Laufräder als Lagerplatz her halten. Danach ging es steil bergan zum Elbtalwächter, der dann von den Jungs auf verschiedenen Wegen bestiegen wurde – Lohn der Mühe „Jahreserste“. Danach ging es weiter über den Elbleitenweg zum Rauschentor, haben zwischenzeitlich auch den Osterhasen getroffen, der für jedes Kind was versteckt hatte. Gelandet sind wir dann am  Pionierturm Weg V, der von uns gestürmt wurde mal mit Unterstützung und mal ohne Unterstützung – Andre hat von mir sicher ein paar blaue Flecken auf seinem Rücken davon getragen biggrin

Querfeldein haben wir dann noch Stiegenwächter und Ülmtülp bei Regen, Graupel, Schnee und später Sonnenschein erklommen. Auch eine Reibung geht bei Regen und Schnee zu klettern, da stehen die Füße besonders gut. Während sich die „großen Kinder“ am Felsen austobten – spielten Franzi und Leelou mit den Dinosauriern und haben den kompletten Sand vor den Felsen umgegraben – dementsprechend sahen sie aus. Leelou wurde bevor sie ins Auto steigen durfte erst einmal komplett ausgezogen.

Ursprünglich wollten wir noch in die Ilmentalbaude einrücken, leider haben wir dort keinen Platz bekommen, so dass wir uns das Bier an der „Letzten Einkehr vor der Wildnis“ schmecken lassen haben. Während dieses schönen und auch erfolgreichen Klettertages wurde kurzerhand entschieden – morgen fahren wir in das Zittauer Gebirge – es sollte die Fortsetzung des Ostern 2009 werden…

Samstag
Die komplette Truppe vom Vortag hat sich auf gemacht, zwei schöne Tage im Zittauer Gebirge zu verbringen. 10 Uhr ging es in Bad Schandau los - zusammen gestartet sind Rollens, Kannes sowie Matt’l mit Franzi – Wuschel mit Anna, Eiserts und Petrichs kamen dann über den Tag verstreut dazu. Unsere „Kletterzelte“ für diesen Tag haben wir an der Gratzer Höhle aufgeschlagen, die wir auch auf den unterschiedlichsten Wegen erklommen haben.

Am späten Nachmittag haben wir unser „Quartier“ auf dem Parkplatz Stern bei Johnsdorf bezogen und sofort eine kleine Finnhütte in Beschlag genommen, die uns zu späterer Stunde noch gute Dienste leisten sollte. Nachdem alle Autos zum Schlafen umgebaut, zwei Grills angefeuert waren, haben sich unsere Jungs ihre Rucksäcke geschnappt und sind noch mal klettern gegangen – Kay hat sogar seine Tasse Glühwein als Wegzehrung mitgenommen – irgendwie konnte er sich nicht so richtig trennen – diese war dann am Fuß des Verborgenen Horns angekommen, auch ausgetrunken. Wir Mädels haben zwischenzeitlich unsere kleinen Kannibalen mit Bratwürsten gesättigt und die großen Fleischfetzen bei einer Tasse Glühwein für die Männer vorbereitet, die dann nach Einbruch der Dunkelheit nicht lange auf sich warten ließen. Nachdem wir unsere Kinder ins Bett gebracht hatten, läuteten wir einen zünftigen „Baudenabend“ ein – wir verkrümelten uns nämlich in die Finnhütte und verschlossen den Eingang mit einer Decke – so dass der Wind und die Kälte draußen blieben – so haben wir es bei ein paar Bierchen, Glühwein und Naschereien und viel Spaß bis halb eins ausgehalten.

Sonntag
Aufgestanden wurde gegen halb acht– gefrühstückt haben wir wieder gemütlich in unserer „Baude“ und dann ging es los in Richtung Johnsdorf zum Rehstein AW II, der von allen Kindern erklommen wurde – die Männer haben dann noch was richtiges geklettert. smile Gerade als wir umsatteln wollten, ist Jonas noch zu uns gestoßen – er war mit dem Motorrad unterwegs und kam in seiner Kombi beim Wandern ganz schön ins schwitzen. smileLetzte gemeinsame Station war dann noch der bedeutende Grenztalwächter, an welchem die HO-PIVO Männer alle Wege teils mit und teils ohne Seil abkletterten. In der Zeit war Heidi unsere Kindergärtnerin und hat die Mäuse mit  Geschichtenvorlesen und  Bücheranschauen bei Laune gehalten. Danach versorgte sie noch die „großen“ Schrammen biggrinan Leelous Zeigefingern mit Pflastern – danke Krankenschwester.
Zwischenzeitlich war es dann auch Nachmittag geworden, wir sind zu unseren Autos zurück gewandert und haben dort ein tolles Kletterosterwochenende abgeschlossen und sind nach Hause gefahren.

„…schön war es …. das Wetter hat gehalten ….Kinder haben sich supi verstanden …. die Erwachsenen auch ….. nächstes Jahr gerne wieder … Freitags Schmilka …. Samstag/Sonntag Zittauer Gebirge …“


Yvonne

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