HO-PIVO-Herbstwanderung 2009

 „Was machen wir in diesem Jahr?“ „Mit Kindern können wir nicht so weit gehen, aber es sollte unterhaltsam sein.“ So die Diskussion auf Rolles Balkon mit Michi und Rolle einige Wochen zuvor. Nach einigen Schlucken Bier zur Konzentrationssteigerung kristallisierte sich der Vorschlag von Rolle als Favorit heraus. Er würde noch gewürzt werden mit einigen Einlagen, um die Kinder und auch die Erwachsenen bei Laune zu halten. Die Strecke wurde erkundet, eine Location für unser „Highlight“ gefunden und auch an eine kleine Anerkennung für unsere Jüngsten wurde gedacht.
Zwei Wochen vor der Wanderung traf ich mich mit Rolle zur Generalprobe für die Seilbahn. Ausgerüstet mit Bergwacht-Übungsmaterial haben wir sie schon mal aufgebaut und getestet. Hat schon viel Spaß gegeben!
Am Tag der Wanderung trafen wir uns am Parkplatz am Papststein. Die Resonanz war groß, so kam ich beim Zählen auf knapp fünfzig Leute. Das Wetter ließ uns dafür kläglich im Stich. Zwar war es trocken, aber der böhmische Nebel machte es kalt und ungemütlich windig.
So ging die erste Etappe mit klettern auf den Papst (Was nur wenige Anhänger fand.) und der Befahrung der Lichterhöhle hinüber zum Damwildgehege recht zügig – im wahrsten Sinne des Wortes!
Hier dann die erste größere Pause und es zeigte sich, dass einige die Wetterlage richtig eingeschätzt hatten und mit heißem Glühwein vorgesorgt hatten. Weiter ging es über die Pionierlagerstraße zum Kohlbornstein und dann hinunter ins Krippental kurz vor der Rölligmühle.
Die Seilbahn war schon aufgebaut. (Dank an Katrin & Kay, die uns das Material vorbei brachten und auch beim Aufbau und testen halfen.) Nach anfänglichen Zögern konnten am Ende die Zwerge gar nicht genug bekommen. Auch so mancher Erwachsener hatte seinen Spaß daran. Die nachfolgende Diskussion im Bierkeller ging eigentlich nur darum, wann, wo und vor allem wie lang die nächste Seilbahn sein muss. Ich muss gestehen, dass ich mit einer derart positiven Resonanz nicht gerechnet habe. Irgendwann war dann doch Schluss (Michi hat dann noch fix „ein kleines Projekt“ durchgezogen.). Durch die Straßenbaustelle im Krippengrund ging es in die Liethenmühle.
Hier wurden die Kinder mit Urkunden und kleinen Geschenken bedacht. Für die Großen gab es natürlich Bier oder auch Wein. Der Abend wurde sehr lustig und die letzten hielten es bis tief in die Nacht aus.
Fazit: Eine gelungene Sache, die eine Wiederholung wert wäre. Vor allem wird eine größere Seilbahn gewünscht. Ein erster Vorschlag war schon da: Von Kannes Haus in den Stadtpark, der aber wegen Baufälligkeit abgelehnt werden musste. Wenn ihr in diesem Winter in der Sächsischen Schweiz wandern geht, tut das mit offenen Augen: Wo können wir 100 Meter Seil spannen?
Einen Terminvorschlag hätte ich auch anzubieten: Der Tag der Sammelgeburtstagsfeier respektive Buschmühlenfest wäre dazu gut geeignet. Macht Vorschläge! Vielleicht schlummern in euren Köpfen ja die besseren Ideen.

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