Elbrus Tour 07/ 2017

Mit dabei: Rolle, Jonas, Jan, Falk, Kay

Die Idee kam von Jonas und Jan und die Alten durften mit dabei sein.

Danke an Falk für die Verpflegungsorganisation und die Bewirtung auf der Tour, die er sich nicht aus der Hand nehmen ließ.

Es sollte 14 Tage nach Russland in den Kaukasus gehen, mit dem Ziel einer Elbrus-Überschreitung.

Bei einem gemeinsamen Treffen beschlossen wir, über die wenig frequentierte Nordseite auf- und über die Südseite abzusteigen.

Start war am 1.07. in Bad Schandau. mit dem Zugfahrt ging es nach Prag zum Flughafen und von da über Moskau nach Mineralny Vody.

In Mineralny Vody angekommen mussten wir leider feststellen, dass der Rucksack vom Falk wohl in Moskau auf dem Abstellgleis gelandet war.

So lümmelten wir die ersten 24 h in Mineralny Vody auf dem Flughafen rum.                                                                           
Am 3.07. ging es dann gegen 12 Uhr, juhu der Rucksack war inzwischen angekommen, mit dem Taxi in ca. 3h ins 150 km entfernte Baksan ins Azautal.

Von Baksan wanderten wir die nächsten 4 Tage über grüne Wiesen an Bachläufen entlang über 2 Pässe (3200m, 2850m) an die Nordseite des Elbrus.

Wir ließen das Basislager links liegen und stiegen, mit einer weiteren Übernachtung auf dem deutschen Flugfeld, ins Hochlager auf 3700m auf.

Dort verbrachten wir die nächsten Tage um uns zu akklimatisieren.

Bei einer Akklimatisationstour bis auf 4800m nahmen wir auch gleich einen Teil unserer Ausrüstung mit nach oben und deponierten sie dort. Somit waren die Rucksäcke beim Aufstieg nicht ganz so schwer, mussten wir doch alles mit über den Berg schleppen.

Am Mittwoch sollte unser Gipfeltag sein und so stiegen wir am Dienstag wieder auf und verbrachten eine windige Nacht auf 4800m.

Um 3 Uhr war die Nacht zu Ende und ein schöner Sonnenaufgang ließ uns das kalte Frühstück schnell vergessen.

Gegen 4:30 war alles verstaut und es konnte losgehen, die ersten 600 Hm bis in den Sattel lagen nach 3 h hinter uns.

Wir ließen unser Gepäck zurück und bestiegen den Westgipfel, mit 5642m der höchste Punkt des Elbrus.

Nach einer Stunde ging es zurück in den Sattel und nach einer kurzen Pause folgte der zweite Aufstieg auf den 5621m hohen Ostgipfel. Wir hatten Zeit und das Wetter war einfach perfekt für beide Spitzen.

Nun folgte der mühselige Abstieg durch Schneematsch und Menschenmassen bedroht von Snowmobilen bis zur Seilbahnstation des Skigebietes auf 3700m.

Wir gönnten unseren Gelenken nun eine Talfahrt mit der alten Seilbahn ins Tal nach Anau.

Die restlichen 3 Tage (unsere Reservetage) verbrachten wir nun im Tal.

Unser Hotel sah zwar von außen aus als wäre es im Rohbau, aber Innen war fast alles in Ordnung.

Nach einer kurzen Reparatur und einer Trockenlegung meinerseits konnte ich auch das Bad benutzen. Rolle und Falk mussten noch mal umziehen, die Klospülung ging nicht. Der Spruch: „typisch russisch“ passt eben immer noch perfekt.

Am ersten Tag ging es ins 4 km entfernte Terskol zum Bier trinken.

Am Zweiten Tag im Tal kam schon wieder Langeweile auf und wir beschlossen von Terskol aus noch mal 600Hm gemütlich zu einer Bergstation zu laufen. Allerdings wurde das mit dem Gemütlich nicht so ernst genommen und so waren wir nach einer reichlichen Stunde an der Station, in einer kleinen Berghütte angekommen. Wir warteten den Regen ab und nach zwei Stunden ging es zurück.

Am letzten Tag fuhren wir nach einem ausgiebigen Mittag gegen 16 Uhr mit dem Taxi zurück nach Mineralny Vody zum Flughafen.

Nach dem Rückflug nach Prag und einer anschließenden Zugfahrt waren wir wieder am Sonntag gegen 14 Uhr zurück in Bad Schandau.

 

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